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Warum sind iPads schlecht für Babys und Kleinkinder?

Baby spielt mit iPadEs ist nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken. Handys, iPads und andere technische Errungenschaften bereichern unseren Alltag. Sie machen in unserer Welt vieles angenehmer und auch leichter. Warum sollten dann nicht auch schon unsere Kleinsten damit umgehen lernen? Doch die Frage “Sind iPads schlecht für Babys und Kleinkinder?” stellen sich immer mehr Eltern. Sind Sie sich in dieser Beziehung auch unsicher? Wollen Sie endlich eine Antwort? Lesen Sie weiter, wir werden Sie Ihnen in diesem Beitrag liefern.

Das begehrte Spielzeug

Babys und Kleinkinder sind regelrecht scharf auf das iPad. Klar, es zeigt bunte, bewegte Bilder und lustige Filmchen. Dazu macht es auch noch Geräusche. Für jedes Kind einfach wundervoll. Aber ein anderer Grund ist natürlich auch, dass wir das iPad tagtäglich nutzen. Babys und Kleinkinder verstehen recht schnell, was sie mit dem iPad alles machen können. Schließlich wachsen sie damit auf. Dass vor allem Erwachsene mit diesen Geräten “spielen”, macht es nur noch umso begehrter. Aber sind iPads schlecht für Babys und Kleinkinder?

Reizüberflutung?

Bei der Frage “Sind iPads schlecht für Babys und Kleinkinder?” wird oft argumentiert, dass Babys die schnellen Bilder auf dem Gerät nicht richtig wahrnehmen. Eine Reizüberflutung Ihres Babys soll die Folge sein. Doch stimmt das wirklich?

Babys und Kleinkinder bis 2 Jahre sollten tatsächlich so gut wie möglich vom iPad ferngehalten werden. Auf die Frage “Sind iPads schlecht für Babys und Kleinkinder?” in Bezug auf die Reizüberflutung ist das aber nur ein Teil der Antwort. Denn es geht hier außerdem auch um die Entwicklung Ihres Kindes.

Sind iPads schlecht für Babys und Kleinkinder? – Das sagen die Ärzte

Die Ärzte sind sich hier alle einig. Ein zu frühes Heranführen der Kinder an iPad, Handy und Co wirkt sich negativ auf die Entwicklung aus. Glaubt man dem Berufsverband für Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), so können die langfristigen Folgen ADHS, Überforderung, Kopfschmerzen und andere psychische Erkrankungen sein. Außerdem sehen sie eine Vernachlässigung der Kinder, da sich die Eltern zum lieber mit dem Smartphone oder iPad beschäftigen, als sich mit ihren Kindern zu beschäftigen.

Verbieten ist der falsche Weg

Die Initiative “Schau hin” allerdings warnt vor strikten Verboten für Kleinkinder. Das ist ihrer Meinung nach der falsche Weg. Schließlich wachsen die Kinder mit den digitalen Medien auf. Natürlich ist übermäßiger Konsum nicht gut, doch “Schau hin” rät deshalb zu mehr Besonnenheit. Die Kinder müssen aktiv von ihren Eltern beim Umgang mit den Medien unterstützt werden. Dazu gehören auch kindgerechte Apps, die installiert werden können. Hiermit lernen auch die Kleinen spielerisch Zahlen oder das Alphabet. Außerdem müssen Eltern klare Grenzen setzen, wann das iPad genutzt werden darf und wann nicht.

Unterstützen Sie Ihr Kind

Sicher ist, dass sehr kleine Babys iPads und Co noch nicht nutzen sollten. Sie müssen zuallererst die Welt um sich herum entdecken. Ihr Kleinkind sollten Sie jedoch im Umgang mit diesen Geräten unterstützend begleiten. Kindgerechte Inhalte sind hier ein absolutes Muss. Aber begrenzen Sie die Zeit vor dem iPad. In der Natur lässt sich nämlich auch so einiges entdecken.